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Album-review: necroweb.de

necroweb.de 12/12/2011
Druckvoll und ohne großes Vorgeplänkel beginnt das Album "Lunaffair" der gleichnamigen Band.
Der Opener "Fever" gibt mächtig Gas und kombiniert gekonnt elektronische sowie rockige Elemente.
Ein treibender Sound motiviert den Hörer, im Takt mitzuwackeln und/oder zu tanzen.
Die verzerrten Stimmen wirken stimmig und harmonieren wunderbar mit der Musik.
Ein gelungener Einstieg in dieses Album.

Ein wenig langsamer, dafür aber atmosphärischer als "Fever" kommt das folgende "Separating Gents" daher.
Dieser Titel ist zwar nach wie vor durchaus tanzbar, aber eben nicht so ein schneller Kracher wie der vorherige Track. Dieser Entschleunigungseffekt ermöglicht es allerdings, sich ganz auf die diversen Komponenten der Musik zu konzentrieren, von denen vor allem die Drums angenehm hervorstechen.
Zudem sind die Lyrics äußerst gelungen, während der Gesang entsprechend in Szene gesetzt wird.

"Mind" setzt den Fokus klar auf den Hörgenuss, denn dieser Track ist angenehm langsam.
Die insgesamt eher entspannte Musik wird zur Auflockerung immer wieder von kurzen, schnellen Momenten durchbrochen.
Ein elektronsicher, spannender Instrumentalteil ist als kleines Highlight sehr gut integriert worden.

"Beautiful Show" sorgt erneut für Bewegungsdrang, schließlich handelt es sich hierbei wieder um einen deutlich temporeicheren Titel, der einen angenehm treibenden Rhythmus beinhaltet. Auf diesem wurde wieder gekonnt ein komplexes Soundbett gelegt, welches als Basis für die nahezu aggressiv performten Lyrics dient.
Insgesamt einer der besten Songs des Albums und ein klarer Anspieltipp.

"Game" startet mit einem fast schon verstörenden Intro, bevor ein spontanes und lautes Riff den eigentlichen Song einleitet.
Die wirren Lyrics am Anfang kehren immer wieder als Element in den Song zurück.
"Game" ist ziemlich rasant und gleichzeitig gewöhnungsbedürftig, man kommt jedoch zügig mit diesem Titel klar und lernt ihn zu schätzen.

Mit "Sailors Last Sight" endet das Album. Dieser Song bildet einen ruhigen und stimmungsvollen, fast schon melancholischen Abschluss.
Trotz des langsamen Grundaufbaus animiert "Sailors Last Sight", sich im Takt zu bewegen. Dies liegt insbesondere an den gekonnt platzierten Drums, die den Hörer perfekt antreiben können.

Insgesamt handelt es sich bei "Lunaffair" um ein wirklich gelungenes Album, welches vorrangig durch die gelungene Kombination aus elektronischen und klassisch rockigen Elementen besticht.
Die abwechslungsreichen Titel sorgen für eine Menge Spaß beim Hören und lassen das Album nicht langweilig werden.
Da ich keinerlei Mängel finden konnte, gebe ich dieser Scheibe gerne die Höchstpunktzahl und empfehle sie bedenkenlos weiter.

Live:


Latest Video:

Fever - Official Clip